Short answer

In brief

„Dimmbar“ ist keine vollständige Spezifikation. Zuverlässige Funktion hängt von der exakten Kombination aus LED-Lichtquelle, Treiber, Dimmverfahren, Last und Verkabelung ab.

Das vollständige System bestimmen

Eine Leuchte mit integrierter LED enthält ein Lichtmodul und einen Treiber; eine Leuchte mit austauschbarem Leuchtmittel verwendet eine separate Lampe. In beiden Fällen muss die Steuerung mit der tatsächlich eingebauten Elektronik kompatibel sein.

Notieren Sie die vollständigen Produkt- und Treiberreferenzen. Ähnlich aussehende Ausführungen können unterschiedliche Dimmprotokolle verwenden.

Das Dimmverfahren prüfen

Übliche Systeme sind Phasenanschnitt oder Phasenabschnitt, 0–10V beziehungsweise 1–10V, DALI und herstellerspezifische Funksteuerungen. Sie sind nicht austauschbar, nur weil jedes Produkt als dimmbar bezeichnet wird.

Verwenden Sie das vom Hersteller angegebene Steuerverfahren und die freigegebenen Dimmermodelle oder lassen Sie die Kompatibilität durch die Elektrofachkraft bestätigen.

Last- und Stromkreisgrenzen einhalten

LED-Lasten verhalten sich anders als ältere Glühlampen. Mindest- und Höchstlast, Anzahl der Treiber pro Stromkreis, Einschaltstrom und Kabellänge können die Funktion beeinflussen.

Eine qualifizierte Fachkraft sollte den Stromkreis prüfen, statt ihn allein nach der Nennleistung in Watt auszulegen.

Vor der Übergabe den gesamten Bereich testen

Dimmen Sie von voller Leistung bis zum Minimum und wieder zurück. Achten Sie auf Flackern, Sprünge, verzögerten Start, Geräusche, Aussetzer oder ein Mindestniveau, das noch zu hell ist.

Dokumentieren Sie die endgültigen Dimmer-Einstellungen und Komponentenreferenzen. Das erleichtert einen späteren Austausch erheblich.